Der Autoexport aus Deutschland besitzt eine wirklich hohe Nachfrage in anderen Ländern. Vor allem Autos, die sich hier kaum noch verkaufen, gehen ins Ausland. Oft sind die Reparaturkosten zu hoch. Manchmal gibt es technische Defekte. Auch eine hohe Laufleistung spielt eine Rolle. Viele fragen sich daher: Welche Modelle sind besonders beliebt? In welche Länder werden sie exportiert? Und welche typischen Probleme haben diese Fahrzeuge?
Was bedeutet der Fahrzeugexport genau?
Beim Autoexport verkauft eine Person oder eine Firma ein Fahrzeug von Deutschland ins Ausland. Das ist oft eine gute Lösung für Autos, die hier kaum noch Käufer finden. Dazu gehören Fahrzeuge mit Motorschäden, Getriebeschäden oder Unfallschäden. Auch Autos mit sehr hoher Laufleistung zählen dazu. Im Ausland fragen viele Menschen trotzdem nach solchen Fahrzeugen. Dort lassen sich häufig bessere Preise erzielen als in Deutschland. Für den Autoexport sind einige Schritte nötig. Wichtig ist vor allem das Ausfuhrkennzeichen. Dieses Kennzeichen erlaubt die Fahrt ins Ausland. Es ist in der Regel 30 Tage gültig. Man erhält es zusammen mit den Fahrzeugpapieren. Im nächsten Abschnitt finden Sie eine Übersicht. Dort sehen Sie die wichtigsten Kosten und Formalitäten beim Autoexport.
Kosten und Formalitäten beim Export
Die Übersicht zeigt typische Gebühren und wichtige Unterlagen für den Export.
| Benötigte Unterlagen und erwartende Kosten | Details | Preisrahmen |
|---|---|---|
| Ausfuhrkennzeichen (Zollkennzeichen) | Gültig für 30 Tage | 20 – 40 € |
| Zulassungsgebühren | Ausstellung durch die Zulassungsstelle | 25 – 50 € |
| KFZ-Steuer | Vorauszahlung für die Dauer des Kennzeichens | abhängig vom Fahrzeugtyp |
| Internationaler Zulassungsschein | Notwendig für Exporte in Nicht-EU-Länder | ca. 10 – 20 € |
| Versicherung | Haftpflichtversicherung für den Exportzeitraum | ca. 50 – 150 € |
Gerade bei Exporten außerhalb der EU spielt der internationale Zulassungsschein eine wichtige Rolle. Er sorgt für die Einfuhr im Zielland ohne rechtliche Probleme. Beim Autoexport ist Kompetenz entscheidend. Seriöse Händler kennen die Abläufe genau und übernehmen die gesamte Bürokratie. Der Verkauf verläuft somit ordnungsgemäß und bleibt für Sie überschaubar.
Seriöse Händler: Warum gute Partner wichtig sind
Ein seriöser Autoexport-Händler macht den Verkauf ins Ausland einfach. Er sorgt dafür, dass alles sicher und schnell abläuft. Der Händler übernimmt die komplette Bürokratie, erstellt die Ausfuhrpapiere und beantragt das Zoll- oder Ausfuhrkennzeichen. Auch den Transport organisiert er. Das Fahrzeug wird sicher verladen und kommt fachgerecht im Zielland an. Erfahrene Autoexport-Händler arbeiten mit Käufern im Ausland zusammen, vor allem in Afrika, Osteuropa und im Nahen Osten. Dort ist die Nachfrage nach deutschen Fahrzeugen hoch. So lassen sich auch Autos mit Mängeln, hoher Laufleistung oder technischen Schäden verkaufen. In Deutschland finden diese Fahrzeuge oft keinen Käufer mehr. Der Händler kennt die Märkte genau und weiß, welche Preise realistisch sind. So entstehen faire Angebote. Alle Unterlagen bleiben vollständig, Fehler lassen sich vermeiden. Kurz gesagt: Ein seriöser Autoexport-Händler spart Zeit, senkt das Risiko und macht den Verkauf überschaubar.
Beliebte Top 10 Automodelle für den Export und ihre Zielmärkte
Der Exportmarkt gibt vielen Fahrzeugen eine zweite Chance. Das gilt vor allem für Autos, die in Deutschland kaum noch jemand kauft. Doch nicht jedes Modell eignet sich gleich gut für den Export. Manche Fahrzeuge verkaufen sich deutlich besser als andere. Die folgende Übersicht zeigt die 20 Automodelle, die besonders oft exportiert werden. Sie erklärt, welche Länder diese Fahrzeuge kaufen. Und sie zeigt, welche typischen Mängel dabei eine Rolle spielen.
Top 10 Automodelle im Autoexport
Die Tabelle hilft bei der Orientierung. Sie zeigt klar, welche Fahrzeuge aktuell international gefragt sind.
| Platz | Automodell | Baujahre | Zielmärkte | Preis (€) | Häufigste Mängel |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | VW Golf | 2005-2012 | Osteuropa (Polen, Ukraine) | 1.500 - 3.000 | Motorprobleme, Rost |
| 2 | Mercedes-Benz C-Klasse W203 | 2001-2007 | Afrika (Nigeria, Ghana) | 2.000 - 3.500 | Elektronik, Rost |
| 3 | Audi A4 B7 | 2004-2008 | Naher Osten (Libanon, Ägypten) | 2.500 - 4.000 | Getriebeschäden, Elektronikfehler |
| 4 | BMW 3er E46 | 1998-2005 | Osteuropa, Afrika | 1.800 - 3.200 | Achsprobleme, Klimaanlage defekt |
| 5 | Opel Astra H | 2004-2010 | Osteuropa | 1.000 - 2.500 | Ölverlust, Elektronik |
| 6 | Volkswagen Passat B6 | 2005-2010 | Afrika, Naher Osten | 2.000 - 4.000 | DSG-Getriebe, Elektronik |
| 7 | Toyota Corolla E120 | 2000-2006 | Afrika (Kenia, Nigeria) | 1.200 - 2.800 | Verschleiß, Rostbildung |
| 8 | Ford Focus MK2 | 2004-2011 | Osteuropa | 1.500 - 2.500 | Zündung, Rost |
| 9 | Mercedes-Benz E-Klasse W211 | 2002-2009 | Naher Osten, Afrika | 3.000 - 5.000 | Elektronik, Luftfederung |
| 10 | Audi A6 C6 | 2004-2011 | Naher Osten | 3.500 - 6.000 | Multitronic-Getriebe, Elektrik |
Fahrzeugverkauf ins Ausland – Chancen und Potenzial
Der Export gebrauchter Fahrzeuge aus Deutschland wächst weiter. Für viele Autos ist er eine echte Chance. Das gilt besonders für Fahrzeuge, die hier kaum noch Käufer finden. Dazu zählen Unfallwagen. Auch Autos mit Motor- oder Getriebeschäden. Oder Modelle mit hoher Laufleistung. Im Ausland kaufen viele Kunden diese Autos. Deutsche Autos gelten als zuverlässig. Sie stehen für Qualität, Sicherheit und gute Wartung. Darum erzielen selbst stark genutzte Fahrzeuge noch gute Preise. Wer mit erfahrenen Autoexport-Händlern arbeitet, spart Zeit. Diese Händler kennen die internationalen Märkte. Sie haben feste Kontakte zu Käufern. Außerdem übernehmen sie die komplette Abwicklung. Dazu gehören Bürokratie und Transport. Alles läuft strukturiert und zuverlässig. Für Fahrzeughalter bringt das klare Vorteile. Der Verkauf wird einfacher. Er bleibt transparent. Und er lohnt sich finanziell. So ist der Autoexport eine sinnvolle Alternative. Besser als Verschrottung. Und oft besser als ein Verkauf unter Wert in Deutschland.